|
|
 |
|
|
|
 |
|
|
Hier ist ein Überblick der Pressemeldungen aus den letzten Jahren:
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
SMS führt zu einer Verarmung der Sprache Landfrauen Lübbecker Land veranstalten Podiumsgespräch über Kinder, Konsum und Medien
9/10.04.2004
|
|
|
|
|
Institut für integrative Lerntherapie Neu in Bielefeld
19.06.2004
|
|
|
|
|
Vertrauen in die eigene Leistung
24.11.2004
|
|
|
|
|
Infos über Lerntherapie
02.06.2005
|
|
|
|
|
Infoabend mit Musik für Eltern und Fachleute
02.06.2005
|
|
|
|
|
Schnelle Therapie nötig Vortrag über Umgang mit kindlichen Hörproblemen
22.03.2006
|
|
|
|
|
Thema Hören und Schule kam an
23.03.2006
|
|
|
|
|
Institut für integrative Lerntherapie Hilfe bei Lese-Rechtschreib-Schwäche
April 2006
|
|
|
|
|
Hilfe bei Lernstörungen
Juni 2006
|
|
|
|
|
Vertrauen in die eigene Leistung Institut für integrative Lerntherapie hilft bei Lernstörungen
16.08.2006
|
|
|
|
|
Professionelle Hilfe ganz wichtig Lese-Rechtschreib-Schwäche
August 2006
|
|
|
|
|
|
|
|
Samstag/Sonntag, 9./10. April 2004 Neue Westfälische
SMS führt zu einer Verarmung der Sprache Landfrauen Lübbecker Land veranstalten Podiumsgespräch über Kinder, Konsum und Medien
Stemwede-Wehdem (er). „Kinder - Konsum - Medien“ lautet das Thema einer Podiumsdiskussion in der Begegnungsstätte Wehdem, zu der die Landfrauen Lübbecker Land am Donnerstagabend eingeladen hatten. Kompetente Ge- sprächspartner hatten für die Zuhörerinnen und Zuhörer interessante Informationen und hilfsreiche Tipps parat.
Sozialpädagoge Dieter van Stephaudt hatte in seinem lebendigen Referat unter dem Titel „Dafür verkaufe ich meine Großmutter“ zunächst einige Denkanstöße gegeben. Dass die Zahl der Haushalte, die mit Fernsehgeräten ausgestattet sind gegen 100 Prozent geht, verwundert kaum. Dass aber in 86 von 100 Haushalten ein Handy vorhanden ist, 57 Prozent Zugang zum Internet haben und immerhin in 13 Prozent der Haushalte Pay-Tv flimmert (alle Zahlen beziehen sich auf 2003), war schon eher überraschend.
„Ich bin kein Mensch der die Medien oder das Fernsehen an sich verteufelt“ bekannte van Stehaudt. Wichtig sei der bewusste, geregelte Umgang mit den Medien. Dass die Medien das Konsumverhalten der Kinder und damit der ganzen Familie beeinflussen, sei unbestritten. Immerhin verfügten die elf Millionen sechs- bis 19-Jährigen, die 2003 in Deutschland lebten, über 20 Milliarden Euro. Kein Wunder also, dass die Werbung sie als Zielgruppe ins Visier nähme. Den Run auf Marken würden Kinder und Jugendliche als Bestätigung ihres Selbstbewusstseins begreifen. „ Ich kann mich in der Clique nicht blicken lassen, wenn ich das und das nicht habe. Dieses Denken führt zu Mobbing und Ausgrenzung.“ Hier sei die Pädagogik gefordert, appelliert van Stephaudt an die Eltern und Erzieher. Selbstbewusstsein sollte aus der Persönlichkeit des Kindes heraus gefördert werden, nicht aus dem Marken-Konsum.
In der anschließenden Podiumsdiskussion standen die Lerntherapeutin Dusanka Elebracht, die Leiterin der Birger-Forell-Realschule Espelkamp Christiane Kreft und Detlef Kemper von der Schuldnerberatung der Pariätischen Sozialdienste Lübbecke Rede und Antwort. Als „Betroffene“ vervollständigte die 21-jährige Annika Borchers das Podium. Die Moderation hatte Kirsten Tirre und Karsten Schulz (beide Redakteure der Neuen Westfälischen) übernommen.
Kemper berichtet von der zunehmenden Verschulung junger Menschen. Besonders das Handy erweise sich als Kostenfalle. Von Handy-Verträgen riet er schlichtweg ab. Das konnte auch Annika Borchers bestätigen, die als Jugendliche das Handy nicht aus der Hand legen konnte. „Wenn man etwas älter wird, erkennt man, dass persönliche Kontakte wichtiger sind“, meint sie.
Christiane Kreft riet, viel Zeit mit den Kindern zu verbringen, statt sie den Medien zu überlassen. Die schnelle Verständigung per SMS würde zu einer Verarmung der Sprache führen.
Dusanka Elebracht empfahl für die Kommunikation zwischen Eltern und Kindern:
“ Reden, reden, reden.“ Kinder bräuchten ihrer Meinung nach nicht nur Medien-erlebnisse, sondern auch solche, die sie mit dem eigenen Körper wahrnehmen. „Sie müssen die Welt auch schmecken und fühlen.”
>>zurück
|
|
|
|
Samstag, 19. Juni 2004 Bielefeld Direkt
Institut für integrative Lerntherapie Neu in Bielefeld Im Institut für integrative Lerntherapie (IFIL) wird seit dem 1. Juni 04 in großzügigen Räumlichkeiten in der Wilhelmstraße 9-9a ein ganzheitliches Therapieprogramm angeboten, das pädagogische, medizinische und psycho- logische Methoden integriert. Im Team arbeiten qualifizierte Lerntherapeutinnen mit universitärer Ausbildung und langjähriger Erfahrung in integrativer Lerntherapie. Das Angebot richtet sich an Kinder, Jugendliche und Erwachsene mit Rechenschwäche, Lese-Rechtschreib-Schwäche und Konzentrations- und Motivationsproblemen. Es umfasst neben interner Diagnostik einen für jeden Klienten individuell abgestimmten Förderplan mit speziellen Materialien und ausgewählter Software. Kooperation mit der Schule, den Eltern und anderen beteiligten Fachkräften ist ein fester Bestandteil der Institutsarbeit. Zum weiteren Angebot gehören Förderung bei Lese-Rechtschreib-Schwäche in Englisch und bei Nichtmuttersprachlern sowie Analpha- betenförderung. Fortbildungen und Vorträge für Lehrer, Erzieher, Eltern und andere Interessierte finden regelmäßig statt.
Interessierte erhalten weitere Auskünfte unter der Telefonnummer 0521-5251250 Termine können ebenfalls telefonisch vereinbar werden.
>>zurück
|
|
|
|
Mittwoch, 24. November 2004 Lübbecker Kreiszeitung
Vertrauen in die eigene Leistung Institut für integrative Lerntherapie hilft bei Lernstörungen
Lübbecke-Obermehnen (HoG). Wenn Anja morgens zur Schule gehen soll, klagt sie oft über Bauchschmerzen. Bei den Hausaufgaben gibt es Tränen, weil Anja trotz der mehrfachen Erklärungen immer noch nicht weiß, wie es geht. Auch die Nachhilfelehrerin kommt mit Anja nicht weiter. Die Eltern sind ratlos und verzweifelt. Anja ist doch sonst so pfiffig. „Machen wir etwas falsch oder ist sie nur faul und muss einfach noch mehr üben?“
So wie Anja geht es rund sieben Prozent der Kinder und Jugendlichen in Deutschland. „Trotzt vielen Übens bleibt der Erfolg in der Schule aus. Die Kinder werden zu Unrecht als faul oder gar dumm bezeichnet“, weiß Dusanka Elebracht, die am Babilonieweg in Obermehnen das Institut für integrative Lerntherapie (IFIL) leitet.
Leistungsschwächen können in Form von Rechenschwäche (Dyskalkulie), Lese-Rechtschreibschwäche (Legasthenie) oder als Konzentrationsschwierigkeiten auftreten. Das führe zu Misserfolgen, Angst und Versagen. Ein Zutrauen in die eigenen Leistungen sei nicht mehr gegeben. Dieser Teufelskreis müsse durchbrochen und der Leidensdruck in der Schule, in der Ausbildung oder am Arbeitsplatz abgebaut werden, so Dusanka Elebracht. Das sei die Aufgabe der integrativen Lerntherapie, die sich der Methoden aus der Psychologie, Pädagogik und Medizin bediene.
Seit acht Jahren existiert das Institut in Obermehnen, das seit knapp einem Jahr seine Dienste auch in Bielefeld anbietet. Zwischen 80 und 90 Menschen werden allein in Obermehnen von fünf akademisch ausgebildeten Lerntherapeutinnen einzeln betreut, wobei die Betreuung für jeden Einzelnen vollkommen individuell aufgebaut wird.
Und es sind längst nicht nur Kinder und Jugendliche, die in dem Haus am Ende des Babiloniewegs ständiger Gast sind. Das Alter der von uns betreuten Menschen liegt derzeit zwischen sechs und 62 Jahren, so Dusanka Elebracht.
Am Anfang wird eine umfassende Diagnostik in enger Kooperation mit Fachärzten und Beratungsstellen durchgeführt. Ebenso wichtig sei auch die intensive Zusammenarbeit mit den Eltern und der Schule und die Aufklärung über die Ursachen der Lernstörungen. Überaus eng ist die Zusammenarbeit mit dem Jugendamt und unter bestimmten Vorraussetzungen sei sogar eine Kosten- übernahme durch die öffentliche Hand möglich. Allerdings würden hier strenge Maßstäbe angelegt.
Platz für Lernen und Bewegung ist in dem Haus genügend vorhanden. In großzügigen Räumlichkeiten können die Kinder mit verschiedenen Materialien und ihren Fähigkeiten entsprechend ihren individuellen Zugang zum Lernen finden. Das tragende Prinzip der Lerntherapie sei es, Stärken des Kindes zu fördern, um Schwächen auszugleichen, klärt die Institutsleiterin auf.
Qualifizierte Lerntherapeuten sind rar, und so ist das Einzugsgebiet des Obermehner Instituts sehr groß. Von Warmsen und Petershagen, von Bad Essen und Bielefeld kommt man nach Obermehnen.
Individuelle Beratung wird ebenso angeboten, wie Vorträge und Fortbildungen für Eltern und interessierte Fachkräfte. Das IFIL-Team ist montags bis freitags von 11.00 bis 18.00 unter der Telefonnummer 05741/296176 zu erreichen. Im Internet informiert das Institut unter www.ifil.de über Möglichkeiten, eine Lernstörung zu beheben.
>>zurück
|
|
|
|
Donnerstag, 2. Juni 2005 Lübbecker Kreiszeitung
Infos über Lerntherapie
Obermehnen (WB). Das Thema „Integrative Lerntherapie bei Lern- und Leistungsstörungen“ zog jetzt viele Interessierte nach Obermehnen. Musikalische Momente, gesungen und auf der Harfe gespielt, rundeten das Programm ab. Das Institut für integrative Lerntherapie „IFIL“ veranstaltete zwei Informationsabende für Eltern, Lehrer, Ärzte und andere Fachleute.
Den einleitenden Vortrag hielt die Leiterin des Instituts, Lern- und Familientherapeutin Dušanka Elebracht. Es ging um Lern- und Leistungsstörungen, die häufig in Form einer Lese-Rechtschreib-Schwäche oder Rechenschwäche auftreten. Integrative Lerntherapie bietet vielseitige Möglichkeiten aus dem Teufelskreis Lernstörung herauszukommen. Wichtig sei eine umfassende Diagnostik, die in Zusammenarbeit von Lerntherapeuten und Ärzten erfolge.
Im Anschluss hatten die Besucher die Möglichkeit, verschiedene Themenstationen zu besichtigen. Auf mehr als 200 Quadratmeter waren Materialien, Spiele, Arbeitsblätter und Fachliteratur aufgebaut. Lerntherapeutin Sina Tempelmeier erklärte am Beispiel eines rechenschwachen Kindes, was eine Rechenschwäche ist und wie sie behandelt werden kann.
Wie eine Schwäche in der Hörverarbeitung das Erlernen von Schreiben beeinträchtigen kann, erörterte an verschiedenen Beispiele Lerntherapeutin Corinna Siebe. Das Programm wurde durch musikalische Momente abgerundet. Simon Huhn sang alte deutsche Lieder. Begleitet wurde er von Anna und Julia Elebracht auf der Harfe.
>>zurück
|
|
|
|
Donnerstag, 2. Juni 2005 Lübbecker Kreiszeitung
Infoabend mit Musik für Eltern und Fachleute
Die integrative Lerntherapie bei Lern- und Leistungsstö- rungen stand im Mittelpunkt eines Infoabends für Eltern, Lehrer und Ärzte. Den musikalischen Teil der Veranstaltung bestritten die Harfenspielerinnen Anna und Julia Elebracht und Bariton Simon Huhn.
>>zurück
|
|
|
|
Mittwoch, 22. März 2006 Neue Westfälische
Schnelle Therapie nötig Vortrag über Umgang mit kindlichen Hörproblemen
Lübbecke-Obermehnen. Zahlreiche Eltern, Lehrer, Erzieher und andere Interessierte folgten der Einladung des Instituts für integrative Lerntherapie in Obermehnen zum Vortrag: „Hören – Entwicklung, Beeinträchtigung und ihre Auswirkung auf die schulischen Leistungen.“
Der Lübbecker HNO-Arzt Dr. Jürgen Blaue informierte zuerst über den Aufbau des menschlichen Ohrs und betonte, dass kindliche Hörstörungen sehr häufig vorkommen und einer schnellen Diagnostik und Therapie bedürfen, da sonst bleibende Defizite der Hörbahnreifung zu befürchten sind. Diese könnten zu schwerwiegenden Störungen der zentralen Hörverarbeitung und –wahrnehmung und auch zu erheb- lichen Lernstörungen führen.
Mittelohrfunktionsstörungen ließen sich mit guten Ergeb- nissen operativ behandeln, eine innenohrbedingte Schwer- hörigkeit müsse durch Anpassung von Hörgeräten schnellstmöglich ausgeglichen werden.
Mit eindrucksvollen Bildern untermalte der Mediziner seinen Vortrag, den er mit der Feststellung beendete: „Ein schwer- höriges Kind ist mehr als ein gesundes Kind minus Gehör.“
>>zurück
|
|
|
|
Donnerstag, 23.03.2006 Lübbecker Kreiszeitung
Thema Hören und Schule kam an
Zahlreiche Eltern, Lehrer und Erzieher folgten der Einladung des Instituts für integrative Lerntherapie in Obermehnen zum Vortrag: „Höre – Entwicklung, Beeinträchtigung und ihre Auswirkung auf die schulischen Leistungen“.Die Leiterin des Instituts, die Lern- und Familientherapeutin, Dušanka Elebracht, begrüßte die Gäste im bis auf den letzten Sitzplatz gefüllten Vortragsraum des Instituts. Der Lübbecker HNO-Arzt Dr. Blaue informierte anschaulich und auch für medizinische Laien verständlich über das Thema. Der Atzt führte aus, dass kindliche Hörstörungen sehr häufig vorkommen und einer schnellen Diagnostik und Therapie bedürfen, da sonst bleibende Defizite der Hörbahnreifung zu befürchten sind.
>>zurück
|
|
|
|
April 2006 Bielefelder Spiegel
Institut für integrative Lerntherapie Hilfe bei Lese-Rechtschreib-Schwäche
„Unter Lese-Rechtschreib-Schwäche verstehen wir Schwierigkeiten beim Erlernen des Lesens und Schreibens mit individuell unterschiedlichen Ursachen und Aus- wirkungen“, erläutert Dušanka Elebracht. Die integrative Lerntherapeutin und systemische Familientherapeutin bietet Kindern mit LRS professionelle Hilfe durch eine integrative Lerntherapie. Diese beinhaltet ein ganzheitliches Thera- pieprogramm, das pädagogische, medizinische und psychologische Methoden integriert. Durch eine individuelle Förderung werden die schulischen Leistungen und das Vertrauen in die eigene Fähigkeit sowie die Motivation zum Lernen gesteigert. Denn: wird die Lese-Rechtschreib-Schwäche nicht rechtzeitig erkannt und das Kind nicht zusätzlich gefördert, können Lernstörungen auftreten, die das gesamte schulische Lernen negativ beeinflussen. Zude können Lernblockaden entstehen, so dass selbst vorhandenes Wissen nicht mehr abrufbar ist.
„Ein einfacher Lese- und/oder Rechtschreibtest reicht auf keinen Fall aus, um eine Lese-Rechtschreib-Schwäche festzustellen“, so Dušanka Elebracht. Neben einem Intelligenztest sollten noch visuelle und auditive Wahr- nehmung untersucht werden.
>>zurück
|
|
|
|
Juni 2006 Stadtgespräch Lübbecke
Hilfe bei Lernstörungen
Wenn Anja morgens zur Schule gehen soll, klagt sie oft über Bauchschmerzen. Bei den Hausaufgaben gibt es Tränen, weil Anja trotz der mehrfachen Erklärungen immer noch nicht weiß, wie es geht. Auch die Nachhilfelehrerin kommt mit Anja nicht weiter. Die Eltern sind ratlos und verzweifelt. Anja ist doch sonst so pfiffig. „Machen wir etwas falsch oder ist sie nur faul und muss einfach noch mehr üben?“
Ca. 7% der Kinder und Jugendlichen geht es wie Anja. Trotzt des vielen Übens bleibt der Erfolg in der Schule aus. Sie werden zu Unrecht als faul oder gar dumm bezeichnet. Ihre Lern- und Leistungsschwierigkeiten können in Form von Rechenschwäche (Dyskalkulie), Lese-Rechtschreibschwäche (Legasthenie) oder als Konzentrationsschwierigkeiten auf- treten. Diese führen zu Misserfolgen, Angst und Versagen. Viele haben kein Zutrauen mehr in die eigenen Leistungen. Diesen Teufelskreis gilt es zu durchbrechen und den Leidensdruck in der Schule, in der Ausbildung oder am Arbeits- platz abzubauen. Das ist die Aufgabe der integrativen Lerntherapie. Sie heißt so, weil sie sich der Methoden aus der Psychologie, Pädagogik und Medizin bedient. Viele der betroffenen Eltern sind hilflos und wissen nicht, wo sie geeignete Beratung und Unterstützung finden können. Qualifizierte Lerntherapeuten sind rar, daher ist es ratsam, nach entsprechender Qualifikation (in der Regel mehrjährige spezielle Ausbildung) zu fragen. Am Anfang wird eine umfassende Diagnostik durchgeführt, bei der eng mit Fachärzten kooperiert wird. Genauso wichtig ist die intensive Zusammenarbeit mit den Eltern und der Schule und die Aufklärung über die Ursachen der Lern- störungen.
Durch individuell entwickelte Förderkonzepte wächst das Vertrauen in die eigene Leistung und die Motivation zum Lernen. Das tragende Prinzip der Lerntherapie ist es, Stärken des Kindes zu fördern, um Schwächen auszugleichen.
>>zurück
|
|
|
|
Mittwoch, 16. August 2006 Bielefeld Direkt, Nr. 33
Vertrauen in die eigene Leistung Institut für integrative Lerntherapie hilft bei Lernstörungen
Wenn Anja morgens zur Schule gehen soll, klagt sie oft über Bauchschmerzen. Bei den Hausaufgaben gibt es Tränen, weil Anja trotz mehrfacher Erklärungen immer noch nicht weiß, wie es geht. Auch die Nachhilfelehrerin kommt mit Anja nicht weiter. Die Eltern sind ratlos und verzweifelt. Anja ist doch sonst so pfiffig. „Machen wir etwas falsch oder ist sie nur faul und muss einfach noch mehr üben?“
So wie Anja geht es rund sieben Prozent der Kinder und Jugendlichen in Deutschland. „Trotzt vielen Übens bleibt der Erfolg in der Schule aus. Die Kinder werden zu Unrecht als faul oder gar dumm bezeichnet“ weiß Dusanka Elebracht, Leiterin des Instituts für integrative Lerntherapie an der Wilhelmstraße.
Lern- und Leistungsschwierigkeiten können in Form von Rechenschwäche (Dyskalkulie), Lese-Rechtschreibschwäche (Legasthenie) oder als Konzentrationsschwierigkeiten auf- treten. Das führe zu Misserfolgen, Angst und Versagen. Ein Zutrauen in die eigenen Leistungen sei nicht mehr gegeben. Dieser Teufelskreis müsse durchbrochen und der Leidensdruck in der Schule, in der Ausbildung oder am Arbeitsplatz abgebaut werden“, so Dusanka Elebracht. Das sei die Aufgabe der integrativen Lerntherapie, die sich der Methoden aus der Psychologie, Pädagogik und Medizin bediene.
Im Institut für integrative Lerntherapie (IFIL) bieten akademisch ausgebildete Lerntherapeutinnen in großzügigen Räumlichkeiten ein ganzheitliches Therapieprogramm an. Die Betreuung wird für jeden Einzelnen vollkommen individuell aufgebaut. Es sind längst nicht nur Kinder und Jugendliche, die im Institut an der Wilhelmstraße zur Klientel zählen. „Das Alter der von uns betreuten Mensche liegt derzeit zwischen sechs und 62 Jahren“, so Dusanka Elebracht.
Am Anfang wird eine umfassende Diagnostik in enger Kooperation mit Fachärzten und Beratungsstellen durchge- führt. Ebenso wichtig ist die intensive Zusammenarbeit mit den Eltern und der Schule und die Aufklärung über die Ursachen der Lernstörungen. Die Eltern werden zudem informiert, unter welchen Voraussetzungen eine Kosten- übernahme möglich ist.
Zum weiteren Angebot gehören Förderung bei Lese-Rechtschreib-Schwäche in Englisch und bei Nichtmutter- sprachlern sowie Analphabetenförderung.
Platz für Lernen und Bewegung ist im IFIL genügend vorhanden. In großzügigen Räumlichkeiten können Kinder mit verschiedenen Materialien und ihren Fähigkeiten ent- sprechend ihren individuellen Zugang zum Lernen finden. „Das tragende Prinzip der Lerntherapie ist es, Stärken des Kindes zu fördern, um Schwächen auszugleichen“.
Individuelle Beratung und Therapie wird ebenso angeboten wie Vorträge für Eltern und interessierte Fachkräfte. Das IFIL-Team ist montags bis freitags von 11.00 bis 18.00 unter der Telefonnummer 0521/52 51 250 zu erreichen. Im Internet informiert das Institut unter www.ifil.de über die Möglichkeiten, eine Lernstörung zu behandeln. >>zurück
|
|
|
|
August 2006 Stadtgespräch Lübbecke
Professionelle Hilfe ganz wichtig
Lese-Rechtschreib-Schwäche
Unter Lese-Rechtschreib-Schwäche werden langfristig an- haltende, durch den schulischen Unterricht nicht zu be- hebende Schwierigkeiten beim Schriftspracherwerb ver- standen. Sie lassen sich durch ein Geflecht von Ursachen erklären, die in Wechselwirkung zueinander stehen.
Folgende Symptome können typisch bei einer Lese-Rechtschreib-Schwäche sein:
- Unfähigkeit, beim Lesen einzelne Laute zu Silben und Wörtern zu verbinden
- Schwierigkeiten beim Differenzieren einzelner Laute und bei ihrer Zuordnung zu den entsprechenden Buchstaben
- Auslassen von Buchstaben und Nichtbeachten von Reihenfolgen
- fehlerhaftes, verständnisloses Lesen
- Leseunlust
- Verwechslung von formähnlichen (b-d, p-q usw.) Buchstaben und klangähnlichen (b-p, g-k, w-f usw.) Lauten beim Lesen und Schreiben
- überdurchschnittlich viele Fehler beim Schreiben, Abschreiben und in Diktaten
- Schreibunlust
- Defizite im mündlichen Sprachgebrauch
- Schwierigkeiten beim Erlernen einer Fremdsprache
- verkrampfte Schreibhaltung
- schwer leserliches Schriftbild u. v. m.
Wird die Lese-Rechtschreib-Schwäche nicht rechtzeitig erkannt und das Kind nicht zusätzlich gefördert, können Lernstörungen auftreten, die das gesamte schulische Lernen negativ beeinflussen. Zudem können Lernblockaden entstehen, so dass selbst vorhandenes Wissen nicht mehr abrufbar ist.
Ein einfacher Lese- und/oder Rechtschreib-Test reicht auf keinen Fall aus, um Lese-Rechtschreib-Schwäche fest- zustellen, berichtet Frau Dusanka Elebracht, Leiterin des IFIL Instituts für integrative Lerntherapie in Lübbecke-Obermehnen (Foto). Zur Diagnostik gehören Tests verschiedener Fachkräfte (Kinderärzte, Lerntherapeuten, Psychologen, Pädaudiologen, Augenärzte, u. a.).
Professionelle Hilfe kann durch integrative Lerntherapie erfolgen. Sie beinhaltet ein ganzheitliches Therapiepro- gramm, das pädagogische, medizinische und psychologische Methoden integriert. Durch individuelle Förderung wird die schulische Leistung und das Vertrauen in die eigene Fähigkeit sowie die Motivation zum Lernen gesteigert. Gleichzeitig werden Eltern entlastend und unterstützend begleitet. Die Zusammenarbeit mit der Schule ist ebenfalls ein wichtiger Bestandteil der Lerntherapie.
>>zurück
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|